Dartpfeile für Anfänger: Tipps und Tricks, worauf Du achten solltest

Zum Darts brauchst Du ein Board und drei Pfeile – so weit, so einfach. Genau diese geringen Voraussetzungen machen den Sport für viele Spieler so attraktiv, da dies ein hohes Maß an Flexibilität und Unabhängigkeit mit sich bringt. Das Herz und die Seele eines jeden Dartspielers stellen dabei die Pfeile dar. Mit diesen ist dein Spielstil unweigerlich verbunden – schließlich sind sie praktisch dein verlängerter Arm.

Wenn Du gerade mit dem Dartspielen anfängst, dann solltest Du mehrere Faktoren einfließen lassen, wenn Du Dartpfeile kaufen willst. Wir haben dir einige nützliche Tipps und Tricks zusammengefasst, was Du bei deiner Kaufentscheidung beachten solltest und wie Du die richtigen Anfänger Dartpfeile für deinen Spielstil finden kannst.

 

Meine Top 3 Dartpfeile für Anfänger

1. One80 – Strike 03

Warum ist der One80 – Strike 03 mein absoluter Favorit für einen Anfänger Dartpfeil? Ganz klar die Kombination aus Preis- / Leistung, gepaart mit dem für mich idealen Gripp bei einem Anfänger Dartpfeil. Zudem gibt es den Strike 03 sowohl als Steeldart-Variante, als auch als Softdart. Es gibt den One80 Strike 03 zudem in mehreren Barrelgewichten – beim Steeldart in 22g, 24g, und 26g. Somit die ideale Range für einen Beginner. Mit 80% Tungsten ist er zudem vom Material her sehr wertig.

Was mich besonders überzeugt, ist das Barrel. Schaut es euch an. Man weiß sofort, wo man seinen Daumen reinlegen muss und kann somit seinen Wurfstil finden und verbessern. Nach der Anfangsphase schaut man sich meist eh nach neuem Material um und testet relativ viel. Und genau deshalb sollte man nicht gleich sehr teure Dartpfeile kaufen, sondern bei um die 30 Euro zugreifen. 

2. Target Darts – Gabriel Clemens

Target Darts Gabriel Clemens 80 80% Wolfram Steeldarts-Set (22 g), schwarz, gelb, rot und weiß
  • Darts entworfen von der deutschen Dart-Legende Gabriel Clemens - Diese Darts aus 80% Wolfram wurden von unserem Target Design-Team in enger Zusammenarbeit mit Gabriel selbst entworfen. Das Ergebnis ist der Gabriel Clemens 80 - Steeldarts 22 Gramm Version
  • Präzisionsgefrästes Barrel Design - (52mm Barrellänge, 6.8mm Barreldurchmesser) Jedes Barrel weist detaillierte, radiale Rillen auf und ist mit lebhaften Farbschlieren hervorgehoben, die auf Gabriels Heimat Deutschland verweisen
  • Gabriel Clemens Darts-Set - Die perfekten Darts für Darts-Enthusiasten, Darts-Experten und Spieler, die neu in diesem Sport sind. Eine tolle Geschenkidee
  • Elegantes Design - Der Gabriel Clemens 80% ist mit einem weißen Pro Grip-Schaft und den Gabriel Clemens' Sonderedition Flights ausgestattet, die speziell zur Ergänzung dieses atemberaubenden Darts entworfen wurden
  • Lieferumfang - 3x Dart Barrels, 3x weiße Pro Grip Schäfte, 3x No. 6 Flights im Gabriel Clemens Design, 3x 26mm silberne Spitzen

Ihr seht wohin die Reise geht? Ganz klar ähnlich aufgebaut wie der One80 Strike 03. Auch ist der Tungsten Anteil mit 80% identisch. Und auch hier ist die Preis-/Leistung mit um die 35 Euro ideal. 
Auch den Gabriel Clemens Dart gibt es in Steel und Softdart. Zudem in mehreren Gewichten – ideal für Anfänger zwischen 22g und 26g. 

Was zeichnet diesen Pfeil sonst noch aus? Na ganz klar – es ist der Dartpfeil unseren deutschen Nummer 1 (Stand 2021). Besonders das Design finde ich sehr gelungen. Auch diesen Pfeil habe ich schon selbst gespielt und meinem Bruder als ersten Pfeil empfohlen. Wir beide waren super zufrieden und ich spiele immer gerne mit den Darts, wenn ich zu Besuch bin. 

3. Red Dragon Raider Series (90% Tungsten)

RED DRAGON Raider 1: 23 Gramm Wolframpfeil-Set mit Stahlspitze - Professionelle Dartpfeile mit Schäften (Stielen), Flügen und Checkout-Karte - Wahl der Farbe verfügbar
  • Set of 3 x 23 Gram 90% deluxe quality Red Dragon tungsten darts, perfect for professionals looking to up their game, beginners seeking a starting point, and everyone in between.
  • Customised colour options - these fantastic darts come with the option to choose a colour that suits you. This darts set allows you to perform at the oche in style.
  • 2 x Stems - the raider series come with shafts, ready to play your game (designs may vary)
  • 2 x flights - You will receive 2 x sets of matching colour flights (designs may vary)
  • Bar wallet - the Raider Series comes with your very own bar wallet, allowing you to store and protect your darts. This is ideal for both storage at home, and travelling to play.

Für mich auch ein sehr guter Anfänger Dartpfeil – auch wenn es hier nicht die sehr offensichtlichen Einkerbungen gibt, welche in meinen ersten beiden Empfehlungen zu finden waren. Nichtsdestotrotz sind die Red Dragons meist sehr günstig zu haben – im Sale sogar oftmals für 17-18 Euro. Ihr bekommt eine sehr gute Ausstattung und könnte zwischen unterschiedlichen Gewichten wählen.

Die Darts erinnern mich stark an die Target Darts von Rob Cross. Diese habe ich schon gespielt und fand sie sehr beeindruckend. Besonders das dünne Barrel hat mich überzeugt. Nur sind die Darts deutlich teurer. 

Target Darts Robb Cross Steel Tip Dartpfeile (23gr), natur 23g
  • 90% Wolfram
  • mit 48 mm kurzem Barrel
  • vervollständigt mit Pro Grip Schäften und No. 6 Flights
  • 90 Prozent Wolfram
  • 48 mm kurzer Schaft

4. Anfänger Dartpfeile für den Besuch (oder die Low Budget Variante)

Target Darts Phil Taylor Power Bolt Messing Steel Tip Dartpfeile (24gr), 24g
  • vom 16x Weltmeister Phil Taylor empfohlene Messing Darts
  • wird mit einer Dart-Hülle geliefert
  • inklusive Phil Taylor Flights

Da man ja auch gerne mal mit dem Besuch eine Runde am Dartboard zockt, aber nicht seine geliebten Darts aus der Hand geben will, eignen sich die Phil Taylor Bolt Brass Darts. Diese sind preislich super und Phil „The Power“ Taylor kennt dann meist auch der Besuch, der nicht so häufig Darts spielt oder im TV schaut. 

Auch wenn es sich hier nur um Brass Darts handelt, ist die Qualität doch durchaus gut. Ich spiele die Pfeile auch immer mal gerne, da sie wunderbar in der Hand liegen und eine tolle Flugkurve haben. 
Falls man selber auch nicht unbedingt 20-30 Euro ausgeben möchte, kann man auch sehr gut mit diesen Darts starten und schauen, ob man längerfristig Darts spielt. Falls ja, rüstet man eh irgendwann auf und testet weitere Darts – falls nein, war es keine große Investition, welche lange Freude bereitet.

 

Steeldart oder Softdart?

Zu Beginn stellt sich eine simple frage: Willst Du Steeldart oder Softdart spielen?

Wenn Du Softdarts auf einer elektronischen Dartscheibe spielen willst, dann benötigst Du auch zwingend die entsprechenden Softdarts. Wenn Du aber auf ein Steeldart Board aus Sisal-Fasern werfen möchtest – wie es die Dart-Profis tun – dann solltest Du auf Steeldarts zurückgreifen, die mit Metallspitzen ausgestattet sind. Theoretisch ist es hierbei aber auch möglich, mit Softdarts auf die Scheibe zu werfen, diese halten allerdings in der Regel nicht gut im Board und Du wirst nicht die Leistungen am Board bringen können, wie es mit Steeldarts der Fall ist. Daher sollte diese Variante nur dann genutzt werden, wenn Du auf keinen Fall Metallspitzen in deinem Haushalt haben willst – beispielsweise weil die Kinder diese in die Finger bekommen können. Wenn Du sie gut verstaust, hast Du dieses Problem allerdings auch nicht.

Das Gewicht des Dartpfeils

Wenn Du einen Dartpfeil in der Hand hast, dann wird dir zunächst das Gewicht auffallen. Zwischen den leichtesten Darts und den schwersten liegen Welten. Beim Steeldart dürfen die Pfeile theoretisch ein Gewicht von bis zu 50 Gramm haben – ein solcher Wert ist in der Praxis aber deutlich zu hoch. Bei den Profis spielt der Engländer Ryan Searle mit 32 Gramm die schwersten Darts, das durchschnittliche Gewicht liegt bei 20 bis 26 Gramm. Zumeist wird das Gewicht des Barrel angegeben. Für Spitze, Flight und Shaft kannst Du noch zwei oder drei Gramm draufrechnen.
Softdarts sind in der Regel unter 20 Gramm schwer, da sie die Elektronik nicht beschädigen sollen. Hier ist die Spanne daher nicht so groß und Du musst nicht so viel testen, wie es bei Steeldarts der Fall ist.

Barrel_Gewicht

Beim Gewicht heißt es beim Kauf von Dartpfeilen ausprobieren – nur wenn Du die Pfeile fliegen lässt merkst Du, mit welchem Gewicht Du am besten klarkommst. Es gilt allgemein, dass sich bei Wurfbewegungen mit geringer Bewegungsamplitude – also einer kurzen Ausholbewegung – eher leichte Darts eignen – und andersherum. Wenn Du also mit einer etwas längere Ausholbewegung wirfst, dann solltest Du zunächst etwas schwerere Dartpfeile testen.

Mein Tipp: Als Anfänger machst Du mit einem Gewicht von 22 bis 26 Gramm in der Regel nicht viel falsch. Wenn Du zwischen dieser Gewichtsspanne probierst, dann wirst Du normalerweise die richtigen Pfeile für dein Spiel finden. Die Pfeile der mittleren Gewichtsklasse liegen gut in der Luft, sind nicht so fehleranfällig und Du kannst mit ihnen schnell Erfolge feiern. Mit der Zeit, wenn Du dein Spiel verfeinerst, kannst Du dann auch das Gewicht um ein oder zwei Gramm anpassen und so auf deine Stärken im Spiel eingehen.

Aufbau eines Dartpfeils

Ein Dartpfeil ist allgemein in vier Teile geteilt, die alle eine Rolle beim Wurf spielen. Vorne befindet sich die Spitze, die auch Tip genannt wird. Diese ist vor allem dafür da, dass der Pfeil auch wirklich im Board stecken bleibt. An diese schließt das so genannte Barrel an, an dem Du den Pfeil größtenteils hältst. Dann kommt der Shaft und der daran anschließende Flight.

Anfänger Dartpfeil

Der Aufbau ist bei allen Dartpfeilen gleich, einen Unterschied stellt aber die Beschaffenheit jedes einzelnen Teils dar. Die gute Nachricht: Auf diese Weise kannst Du den idealen Dartpfeil für dich konzipieren, der von Spitze bis Flight genau so ist, wie es dir passt. Wir haben die wichtigsten Faktoren der Teile zusammengefasst, damit Du den richtigen Dartpfeil für deine Ansprüche findest.

Die Spitze (Tip)

Beim Kauf von Dartpfeilen wird der Einfluss der Spitze oftmals unterschätzt. Zu Unrecht, denn die unterschiedlichen Tips auf dem Markt entscheiden sich teils doch ein ganzes Stück. Auffällig ist zunächst, dass die Spitzen in verschiedenen Längen erhältlich sind – sie spielen also auch bei der Länge deines gesamten Pfeils eine Rolle.

Dartspitze_Auswahl

Zunächst musst Du darauf achten, dass Du für Softdarts klassische Soft-Tips benötigst und bei Steeldarts auf Metallspitzen zurückgreifst. Dann kommt auch schon das Wichtigste: der Halt im Board. Ziel ist hierbei immer, so genannte Bouncer zu verhindern – also Abpraller des Dartpfeils vom Board, die keine Punkte zur Folge haben. Es gibt beispielsweise Tips mit Rillen, die einen besseren Halt versprechen. Außerdem gibt es Spitzen, die sich regelrecht in das Board hineinfressen. Wenn Du einen recht lockeren Wurfstil hast – die Pfeile also mit wenig Speed auf das Board wirfst – dann können diese eine gute Ergänzung darstellen. Bedenken muss man bei diesen Board“fresser“ aber, dass das Board dadurch eine deutlich verkürzte Lebenszeit hat.

Für Anfänger empfehlen wir, dass Du auf Spitzen mit einem kleinen Profil zurückgreifst. Auch durch diese werden Bouncer reduziert und ein starker Grip im Board sichergestellt. Außerdem können lange Spitzen am Anfang von Vorteil sein, da diese den Pfeil im Flug stabilisieren und den ein oder anderen Fehler verzeihen. Diese fallen allerdings auch mit höherer Wahrscheinlichkeit aus dem Board, als Dartpfeile mit kürzeren Spitzen. Gegen diesen Effekt kannst Du mit Steeldart-Kappen entgegenwirken. Diese werden einfach an die Spitzen gesteckt, um einen glatten Übergang zwischen Spitze und Barrel zu ermöglichen. So werden Bouncer minimiert.

Das Barrel

Beim Barrel geht es vor allem um drei Dinge: das Gewicht, die Länge, die Form und der Grip. Alle diese Faktoren sind wichtig, letzterer sollte allerdings eine Hauptrolle spielen, wenn Du Dartpfeile kaufen willst. Stichwort ist hierbei der Grip – ein Hauptfaktor für einen erfolgreichen Wurf. Es gibt eine ganze Reihe an verschiedenen Grip-Technologien, die für eine unterschiedliche Haptik sorgen. Beim Thema Grip musst Du herausfinden, womit Du dich wohlfühlst. Es wird dabei zwischen vier verschiedenen Grip-Leveln unterschieden.

Barrel_Wahl

– Level 1 zeichnet sich durch eine recht glatte Oberfläche aus, die sich in der Regel nicht für Anfänger eignet.

– Level 2 ist mit mehr Rillen ausgestattet, die dem Spieler einen besseren Grip ermöglichen. So findet man deutlich schneller seine bevorzugte Griffhaltung, als wenn man einen sehr glatten Dartpfeil nutzt. Auch bei dieser Oberfläche ist ein Abrutschen am Dartpfeil aber noch recht einfach möglich.

– Level 3 stellt gleichzeitig unsere Empfehlung für Anfänger dar. Das liegt daran, dass der Dartpfeil durch viele Rillen sicher und ruhig in deiner Hand liegt. Du findest deine bevorzugte Wurfhaltung am Barrel schnell wieder, denn die Kanten und Zonen bieten für die Finger einen schnellen Wiedererkennungswert. Damit lässt sich das erste Wurfgefühl gut entwickeln und man kann relativ schnell sagen, wo man den Dartpfeil am Liebsten greift. 

– Level 4 ist die höchste Stufe des Grip-Levels und zeichnet sich durch enorm viele Shark- und Razor-Zonen aus. Der Gripp ist hierbei enorm, doch der Dartpfeil gleitet daher auch nicht sonderlich gut aus der Hand. Gerade bei schwitzigen Händen eine denkbare Alternative, für Dartpfeile Anfänger zumeist aber nicht geeignet.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass Du die Dartpfeile bei allem Grip auch gut loslassen kannst. Von Bedeutung sind auch die verschiedenen Griffzonen. An verschiedenen Stellen des Barrels ist die Griffigkeit anders. Du musst das Barrel daher auch nach dem Faktor auswählen, wo genau Du deinen Dartpfeil hältst – und wo der Grip daher gut sein sollte.

Bei der Form des Barrels gibt es drei Varianten. Die Tropfenform, die Zylinderform und die Torpedoform.

Auch die Länge des Barrel spielt vor allem beim Griff eine Rolle. Wenn Du deine Finger recht weit auseinander hast, dann benötigst Du folglich auch ein längeres Barrel. Dabei ist zu beachten, dass kurze Darts ingesamt geradliniger fliegen, längere fliegen hingegen höhere Bogen. Auch beim Durchmesser ist eine ganze Bandbreite an verschiedenen Möglichkeiten vorhanden. Etwas dickere Dartpfeile liegen zumeist etwas besser in der Hand und eignen sich für Anfänger oftmals besser. Schmalere sind vor allem für fortgeschrittene Spieler interessant, da sie näher aneinander im Board stecken können.

Beim Kauf von Dartpfeilen eignen sich in jedem Fall Barrels mit mit einem Tungsten Anteil. Das ist die englische Bezeichnung für das Schwermetall Wolfram. Dieses stellt das hochwertigste Material bie Barrels dar. Je höher der Anteil ist, desto bessere sind die Barrels auch vor Kratzern geschützt.

Der Shaft

Hierbei geht es zum einen um die Länge und außerdem um die Beschaffenheit des Materials. Vor allem die Länge ist wichtig, da diese darüber entscheidet, wie der Pfeil letztlich im Board steckt. Wenn Du verschiedene Schäfte ausprobierst, dann wirst Du erstaunt sein, welchen Veränderung die Flugkurve je nach Variation nehmen wird. Beim Material stellt sich zumeist die Frage: Aluminium oder Kunststoff? Für einige Spieler eine entscheidende Frage beim Kauf von Dartpfeilen. Das hat den Grund, dass die Schäfte über die Stabilität bei der Flugbahn entscheiden. Die Metallschäfte bieten dabei mehr Stabilität. Kunststoff ist leichter, aber auch anfälliger für Beschädigungen. Schäfte aus Aluminium kannst Du länger spielen.

Shaft

Unterschiede gibt es auch an der Oberkante des Shafts. In der Regel steckt der Flight im Shaft, dabei schwingt aber immer die Gefahr mit, dass der Flight aus dem Shaft fliegt – vor allem wenn der Dartpfeil einen deiner anderen Pfeile am Board berührt. Um dies zu verhindern gibt beispielsweise das Slot-Lock-System. Hierbei gilt – wie bei allen Faktoren rund um die Dartpfeile – probieren geht über studieren. Du musst ausprobieren, mit welchem Shaft der Dartpfeil gut in der Hand liegt und um dein Flight zum Shaft passt.
Wenn Du Gefallen am Darts gefunden hast oder direkt mit einem guten Setup loslegen willst, empfehle ich dir 2-3 Shaft-Sets in unterschiedlichen Längen zu bestellen. So findest Du heraus, welche Länge für dich geeignet ist. Shafte kosten nicht viel und es ist super hilfreich direkt unterschiedliche Längen zu testen.

Ein Tipp: Gummiringe am Gewinde helfen dabei, dass die Schäfte immer fest bleiben. Diese werden nämlich oftmals sehr schnell locker und können dann die Flugkurve des Dartpfeils stark beeinflussen.

Der Flight

Flight-Wahl

Der letzte Teil des Dartpfeils bringt wohl die größte Vielfalt mit sich. Die Frage nach dem Material sollte zunächst beantwortet werden: Stoff oder Plastik? Stoffflights fliegen in der Regel langsamer, bringen dafür aber eine längere Lebensdauer mit. Allgemein haben sich allerdings Plastikflights durchgesetzt, weil die meisten Spieler mit diesen besser klarkommen.

Bei diesen gibt es unzählige Formen der Flights, welche alle für ein unterschiedliches Wurf- und Fluggefühl sorgen. Hier solltest Du dich einfach durchprobieren. Grob kann gesagt werden: Je größter die Fläche des Flights, desto höher ist auch der Auftrieb. Mit breiteren Flights kannst Du also eine höhere Flugkurve erreichen. In diesem Szenario bleibt der Pfeil auch dann stabil, wenn Du ihn mit weniger Schwung wirst. Wenn DU allerdings eher geradliniger und Scheller auf das Board wirfst, dann solltest Du eher auf schmalere Flights setzen.

Unser Tipp für Anfänger: Da Flights nicht teuer sind, kannst Du auch mehrere Varianten mitnehmen, um diese dann zu Hause über einen längeren Zeitraum zu testen. Zumal diese ein Gebrauchsgegenstand sind und somit öfter mal kaputt gehen.

Was darf ein Dartpfeil kosten?

Klar, bei einer Dartpfeil Kaufberatung sollte auch das Thema Preis nicht außer Acht gelassen werden. Hierbei gilt, was bei vielen Produkten gilt: Die Preisspanne ist groß und nach oben hin offen. Vor allem drei Kriterien fließen dabei in den Preis ein: das Material, die Marke und eventuelle Lizenzen von Profispielern.

Als Anfänger kannst Du auf so genannte Brass Darts zurückgreifen. Diese sind für sehr wenig Geld erhältlich. Am Material sollte generell allerdings nicht gespart werden, wenn Du gute Dartpfeile haben willst, die auch eine Zeit lang in Schuss bleiben. Wenn Du häufiger spielen willst, dann lohnt es sich, direkt hochwertige Darts mit einem hohem Wolfram-Anteil zu besorgen. Solche sind in der Regel ab 50 Euro erhältlich. Die Preisspanne geht bei diesen Modellen schnell bis 150 Euro hoch. Es heißt aber nicht zwingend, dass Darts für diesen Preis auch definitiv besser sind als welche für 70 Euro.

Teuer werden Dartpfeile für Anfänger auch dann, wenn es sich um Original-Darts von Topspielern wie Michael van Gieren oder Gary Anderson handelt. Dann zahlst Du für die Lizenzen mit und der Preis ist deutlich höher, als er bei der Qualität eigentlich wäre. Du musst also entscheiden, ob es dir wichtig ist, mit Original-Darts von Profispielern zu werfen, ansonsten solltest Du die Finger von lizenzierten Dartpfeilen lassen.

Und wenn du schon eine Idee hast bzw. schon ein paar Darts durchprobiert hast, kannst Du dir auch deine Dartpfeile konfigurieren und komplett auf deine Bedürfnisse anpassen.

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